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Kritische Aufklärung: Organspender während der Organentnahme noch lebendig!

Posted by Maria Lourdes - 26/09/2013

Im offenen Brief fordert der Verein „Kritische Aufklärung über Organtranplantation“, „der Bevölkerung verständlich” zu erklären, dass „ein Organspender während der Organentnahme noch lebendig ist“

OrganspendeFür kaum ein anderes bioethisches Thema wird von verschiedenen Stellen so massiv Werbung betrieben wie für die Organspende.

Mit oft fragwürdigen Methoden wird für die Bereitschaft zur Zustimmung einer Organentnahme nach dem sogenannten Hirntod geworben. 

Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende – Dieser Offene Brief soll informieren, nicht missionieren. 

Danke für Euer Verständnis!

“Seitdem ich selber hirntote Patienten versorgt habe, glaube ich weder an den Hirntod noch an seine Definition. Ich glaube meinen Augen, meinen Händen und meinem Gespür.” Von Andrea von Wilmowsky veröffentlicht bei kath.net

Zurzeit ist ein Thema mal wieder in aller Munde: Die Organspende.
Krankenkassen schicken uns Aufklärungsmaterial und Ausweise zu, die Schulen werben darum und Prominente aller Couleur machen in mehr oder weniger witzigen Werbespots auf dieses Thema aufmerksam.

Was ist los und was ist dran an diesem Hype? 

Zunächst einmal hängt er mit dem neuen Organspendegesetz zusammen, das im vergangenen Herbst in Kraft getreten ist. Von der Politik unseres Landes gewollt, sollen sich die Menschen mit der Organspende auseinandersetzen und dazu Stellung beziehen. Eine Pflicht zur Entscheidung oder zum Ausfüllen des Ausweises besteht nicht.

Aber warum ist das Thema gerade jetzt so brisant?

Weil mit dieser Werbeaktion unsere Spendenbereitschaft wieder gesteigert werden soll. Die hatte durch die Klinikskandale der letzten Zeit erheblich gelitten. Man lässt sich das auch einiges kosten: Viele schöne bunte Broschüren und witzige Fernsehspots sollen Lust darauf machen, seine Organe einem anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Ja, man bekommt schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn man sie nach seinem Tode für sich behalten will!

Nach seinem Tode Damit geht es auch schon los. Ihr seid nämlich noch gar nicht tot, wenn die Organe entnommen werden. Wusstet Ihr das? Ihr seid zu Tode definiert und das ist ein Riesenunterschied.

Und damit sind wir beim Hauptthema dieses offenen Briefes. Bis heute fehlt eine Aufklärungskampagne, die diesen Namen wirklich verdient. Sie müsste frei von jeglicher Beeinflussung über Pro und Kontra, Chancen wie Risiken aufklären und genau das passiert nicht. Sie informiert extrem einseitig. Es wird nur über die Menschen auf der Warteliste gesprochen. Wer aber denkt an die Spender? Sie müssen immerhin erst einmal sterben, um ihre Organe überhaupt spenden zu können! Um sie geht es mir hier vor allen Dingen. Und zum Spender können alle werden, die einen Organspendeausweis ausgefüllt haben. Bevor Ihr das also tut, ist es wichtig, dass Ihr die GANZE Wahrheit zum Thema kennt und nicht nur einen Ausschnitt. Nur so könnt Ihr für Euch und Eure Lieben eine sichere Entscheidung treffen. Dieser offene Brief, den Ihr gerne weiterverbreiten könnt, gibt Euch alle fehlenden Informationen und nicht nur das- ich verspreche Euch Überraschungen!

Damit Ihr wisst, mit wem Ihr es zu tun habt, kurz etwas zu mir: Ich habe eine enge Verbindung zu den Themen Hirntod und Organspende, weil ich sehr lange in der Intensivmedizin gearbeitet habe. In dieser Welt zwischen Leben und Tod, Mensch und Maschine habe ich vieles gesehen, auch sogenannte „Hirntote“. Später war ich in der Transplantationschirurgie tätig und weiß daher auch, was manche Menschen mit ihrem neuen Organ erleben und welche Phänomene es bei der Organentnahme geben kann. Der Hirntod zieht sich wie ein roter Faden durch mein ganzes Leben. Und der ist leider auch das zentrale Thema bei der Transplantation von Organen, denn ohne ihn würde es die Transplantationsmedizin überhaupt nicht geben.

Ich werde Euch jetzt etwas über den Hirntod und seinen Hintergrund, aber auch über meine Erlebnisse mit hirntoten Patienten berichten. Ich bin sicher, dass Ihr Euch manches SO nicht vorgestellt hättet. Aber der Reihe nach.

Wir beschäftigen uns im Alltag mit vielem, aber Krankheit, Tod und Sterben verdrängen wir. Dennoch bleiben diese Themen wichtig für uns, denn erwischen werden sie uns alle. Wir meinen ja, alles über den Tod zu wissen. Ist doch völlig klar, was Tod ist… Oder? Ja, was ist das eigentlich?

Der Tod eines Menschen ist ein sehr schwer zu fassender und nicht ganz eingrenzbarer Vorgang. Früher war er ein komplexes Phänomen: Ein medizinisches, ein theologisches, ein philosophisches, ein juristisches… Jetzt ist er im Wesentlichen nur noch ein medizinisches. In Deutschland gibt es keine gesetzliche Definition des Todes mehr. Aber es gibt eine andere: In der Medizin wird er als „unumkehrbarer Funktionsverlust des Atmungs-, Kreislauf- und Zentralnervensystems“ beschrieben. Man unterscheidet zwischen dem klinischen und dem biologischen Tod. Der klinische ist vom vollständigen Kreislaufstillstand und den unsicheren Todeszeichen gekennzeichnet. Erst die sicheren Todeszeichen (Totenflecke, Totenstarre, Selbstauflösung) zeigen den eingetretenen biologischen Tod. Unmittelbar danach beginnen bereits die Auflösungserscheinungen des Körpers. Zwischen dem klinischen und dem biologischen Tod liegt ein Zeitraum, in dem eine Wiederbelebung durchau s noch gelingen kann. Der eigentliche Tod kann nämlich sowohl ein Augenblicksereignis sein, aber auch die Zeitspanne zwischen der Feststellung der unsicheren Todeszeichen bis zum Sichtbarwerden der sicheren. Biochemisch gesehen ist der Tod kein punktuelles Ereignis, sondern eher ein Prozess. Meine Berufserfahrung hat mir gezeigt, dass zwischen den unsicheren und sicheren Todeszeichen manchmal viele Stunden vergehen können. In diesem Zeitraum lassen sich u.U. sogar noch bestimmte Körperreaktionen auslösen. Hierher gehören übrigens die berüchtigten Scheintodesfälle, weswegen viele Kulturen ihre Toten 3 Tage lang bewachen. Was das für ein Zustand ist, in dem die Patienten zwischen Leben und Tod schweben, weiß man nicht… Aber dennoch werden in ihm heutzutage Menschen für tot erklärt.

Damit sind wir beim zentralen Kern der verborgenen Wahrheiten: Das grundlegende Problem der Transplantationsmedizin ist nämlich, dass man einem Toten gar keine transplantierbaren Organe entnehmen kann! Die können genauso wenig wie er selbst wieder zum Leben erweckt werden. Man kann funktionsfähige Organe also nur einem lebenden Menschen entnehmen. Ja, Ihr lest richtig. Diese Menschen leben, wenn die Organe explantiert werden. Sie werden erst dadurch getötet.

„Das glaub ich nicht. Das kann nicht sein!“ höre ich einige von Euch sagen. Auf dem Organspendeausweis steht doch was ganz anderes! Da steht: „Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/ Geweben zur Transplantation in Frage kommt….“ ?

Hier kommt nun der Hirntod ins Spiel. Mit ihm gelingt das Unmögliche. Den Hirntod bzw. seine Definition gibt es erst seit 1968. Er hat eine ganz eigene Geschichte und die beginnt mit einem Gutachten, das damals in der Harvard Medical School von Boston/USA erstellt wurde. Zu dieser Zeit gab es zwei akute Probleme, die gelöst werden mussten. Zum einen war die Medizin so weit, dass sie Organe transplantieren konnte. Professor Christiaan Barnard hatte seine erste Herzverpflanzung durchgeführt, die ihn weltberühmt werden ließ. Was damals nur wenige wussten: Er hatte sich mit dieser Operation über alle damals geltenden Standards hinweggesetzt, ihm drohte eine Mordanklage. Übrigens stand zur gleichen Zeit in Japan ein Herzchirurg aus einem ähnlichen Grunde vor Gericht… Die Kommission in Boston definierte also den Hirntod als neuen Tod und empfahl, künftig auch ihn als den Tod eines Menschen anzusehen. Damit gab es gleich einige Organe mehr, die entnommen werden durften…

Bis heute hält sich die Vermutung, dass die neue Todesdefinition genau deswegen festgelegt wurde. Zum anderen: 1968 gab es noch ein weiteres Problem, das ganz gut dazu passte: Die noch relativ junge, aber sich rasant entwickelnde Intensivtherapie hinterließ immer mehr Patienten in einem Zwischenzustand zwischen Leben und Tod. Die betroffenen Menschen vegetierten z.T. jahrelang ohne Bewusstsein dahin und ihre Versorgung kostete viel Geld. Ohne die Intensivtherapie wären sie allerdings niemals in diesen Zustand gekommen, sie wären bereits viel früher gestorben. Das Gutachten klärte auch den Status dieser Patienten. Damit waren alle Voraussetzungen geschaffen. Der Tod war neu definiert und vorverlegt worden – die Transplantationsmedizin war geboren! Die Organentnahme aus Sterbenden war allerdings damals nur für eine Übergangszeit angedacht. Solange nämlich, bis die Medizintechnologie würde fu n ktionierenden Organersatz herstellen können.

Übrigens: 1968 schloss die Definition des Hirntodes den Verlust aller Reflexe noch mit ein. Das heißt, die Hirntoten der damaligen Zeit waren nicht in der Lage, sich zu bewegen oder mit Irgendwelchen Reflexen zu reagieren. Aber das veränderte sich langsam im Laufe der Jahre. Heutzutage gilt ein Patient auch dann als hirntot, wenn er seine Arme und Beine bewegt und Laute von sich gibt. Ich frage Euch: Sieht so ein Toter aus?

Wie genau wird nun der Hirntod von der Wissenschaft definiert?

Zunächst einmal: Eine international einheitliche Festlegung für die Diagnose Hirntod gibt es nicht. Jedes Land hat seine eigene und das heißt dann auch, dass der Patient In einem Land (hirn)tot ist und im angrenzenden nicht! Absurd. Wichtig für Euch in diesem Zusammenhang: Auf Urlaubsreisen oder im Ausland gilt immer die Organspenderegelung des Landes, in dem man sich gerade befindet! Man sollte sich also informieren.
Die Bundesärztekammer (übrigens keine echte Kammer, sondern ein nicht eingetragener Verein ohne Rechtsfähigkeit, der eigentlich die Ärzte berufspolitisch vertritt) definierte den Hirntod als Zustand der unumkehrbar erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms. Hierbei wird durch kontrollierte Beatmung die Herz- und Kreislauffunktion künstlich aufrechterhalten. Stellt man die Maschinen ab, müsste der Patient demzufolge sehr schnell sterben. Das ist die Regel, von der es allerdings auch einige Ausnahmen gibt…

Wie wird der Hirntod nun festgestellt?

Die Hirntoddiagnostik erfolgt durch körperliche Untersuchungen. Diese werden meist noch durch apparative ergänzt, die aber nicht zum Pflichtprogramm gehören. Die Feststellung des Hirntodes tut weh, denn man provoziert eine Reaktion des Patienten durch Schmerzreize wie Kneifen, Stechen, Ersticken und Eiswasserspülungen. Und sie wird gleich viermal durchgeführt, zweimal im Abstand von 12 oder 72 Stunden, je nach Art der Hirnschädigung. Dabei werden die Tiefe der Bewusstlosigkeit, der Atemstillstand und die dem Hirnstamm zugeordneten Reflexe von zwei voneinander unabhängigen Ärzten untersucht, die mehrjährige Erfahrungen mit hirngeschädigten Patienten haben müssen. Beide Ärzte dürfen weder an der Organentnahme noch an der Transplantation beteiligt sein. Aber so eng wird das wohl alles nicht gesehen, denn m it der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zusammenarbeiten dürfen sie schon. Die DSO ist nämlich gerne bei der Auswahl dieser Ärzte behilflich. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

„Ist ja eigentlich egal, was da läuft,“ werdet Ihr jetzt sagen, „ich merke doch von alledem nichts mehr!“

Seid Ihr sicher? Eben das ist die große Frage. Selbst wenn ein EEG geschrieben wurde und das eine Nulllinie zeigt, heißt das noch lange nicht, dass auch das Bewusstsein nicht mehr existiert. Wir vermuten es zwar, wissen es aber nicht mit 100%iger Sicherheit. Warum? Weil die Wissenschaft Bewusstsein nicht messen oder nachweisen kann und wir demzufolge den Moment nicht erkennen können, wann das Bewusstsein stirbt oder den Körper verlässt! Es gibt manchmal Zeichen von „Hirntoten“, die vermuten lassen, dass sie durchaus einiges von dem mitbekommen, was man ihnen antut: Abwehrbewegungen, Reaktionen wie Blutdruck- und Pulsanstieg oder Schwitzen, Hautrötungen usw. sind da zu sehen.

Oder das sichtbare Anspannen von einzelnen Muskeln oder Muskelgruppen, wenn man ankündigt. „Ich drehe Sie jetzt mal auf die Seite oder ich mache …“ Das alles kommt vor. Natürlich nicht bei allen Patienten, manche zeigen wirklich gar nichts. Aber trotzdem wäre ich vorsichtig, zu sagen, sie empfinden nichts… Vielleicht können sie sich nur nicht bemerkbar machen? Ich selbst habe erlebt, dass es manchmal bei Besuchen Anzeichen dafür gab, dass der Patient unter starkem Stress stand. Das kann auch mal die ach so liebende Gattin sein, in deren Anwesenheit der Körper angespannt ist wie ein Bogen, bei der Mutter hingegen ruhig und entspannt. Diese Dinge kann man manchmal sehen und nach ihnen muss man sehen. Denn es sind alles beobachtbare Erlebnisse, die mit mir noch andere Leute hatten, die auf Intensivstationen tätig sind oder waren.

Aber es gab bei derartigen Erlebnissen leider ein Problem: Die Reaktionen der Patienten waren nicht wiederholbar und deshalb wurden sie zumeist schnell abgetan. Zum ersten Male sah ich so etwas Mitte der achtziger Jahre bei einem Patienten, der hirntot auf unserer Station lag. Als ich ihn im Beisein einer Schwesternschülerin versorgte, tat der Patient etwas, was er eigentlich nach medizinischem und menschlichem Ermessen gar nicht mehr hätte tun können: Er nahm langsam seine Arme hoch und legte mir beide Hände auf meine Schultern! Dort blieben sie eine kurze Zeit liegen, dann rutschten sie langsam seitlich wieder herunter. Ich war so erschrocken, dass ich laut losgeschrien habe. Wäre nicht die Schülerin Zeugin diese Vorgangs gewesen – ich hätte ihn mir selbst nicht geglaubt! Als Ursache vermutete man später irgendwelche Reflexe. Das konnte nicht stimmen, denn langsame und gezielte Bewegungen beider Arme können keine Reflexe sein. Immerhin, wegen meines Erlebnisses sah man damals von einer Organentnahme ab. Der Patient starb wenige Tage später friedlich im Kreise seiner Familie.

Aber was ich mit ihm erlebt hatte, beunruhigte mich und ließ mir keine Ruhe mehr. Damals gab es kein Wort dafür, aber heute: Im deutschsprachigen Raum wird der Begriff „Lazarusphänomen“ für scheinbare Lebenszeichen dieser Patienten verwendet. Dabei soll es sich lt. Definition um spontane oder durch Berührung auslösbare Bewegungen handeln. Sie werden als vom Rückenmark ausgehende Reflexe interpretiert, die nach offizieller Lesart jedoch nichts mit Hirnaktivität zu tun haben sollen. Seinen Namen erhielt das Phänomen vom Heiligen Lazarus, der von den Toten auferstanden sein soll. Während meiner vielen Jahre auf Intensivstationen sah ich es mehrfach.

Seitdem ich diese Menschen selber versorgt habe, glaube ich weder an den Hirntod noch an seine Definition. Ich glaube meinen Augen, meinen Händen und meinem Gespür. Hirntote Patienten sind für mich bewusstlose Menschen wie andere Komapatienten auch. Wenn der Hirntod wirklich der Tod eines Menschen wäre, dann wäre der Mensch ja nichts anderes als sein Gehirn. Zugegeben, es ist wichtig. Nur: ohne den Körper gäbe es auch das Gehirn nicht! Wenn es am Hirntod keinerlei Zweifel gäbe, würde es auch die Diskussion über eine Narkose bei der Organentnahme nicht geben. Hierzulande wird sie nicht für nötig erachtet.

Die Schweizer hingegen schreiben sie vor. Es kann nämlich auf dem OP- Tisch zu Abwehrbewegungen des Hirntoten kommen… Wer jetzt erschrickt: Das sind keine Horrorszenarien, das sind (verschwiegene) Tatsachen und die sind in einschlägigen Kreisen hinlänglich bekannt. Auch Hirntod- Fehldiagnosen sind schon vorgekommen, 2008 berichteten zwei Wissenschaftler aus den USA davon. Und die seltenen, aber möglichen Abwehrbewegungen im OP sprechen Bände. Könnte es nicht möglich sein, dass wir durch die Explantation den Sterbeprozess stören und den Patienten unnötig quälen? Nichtsdestotrotz macht man bei uns unbeirrt weiter wie bisher. Gerade so, als gäbe es diese Dinge nicht. Weltweit jedoch wachsen die Zweifel an der Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod eines Menschen. Viele seriöse Wissenschaftler halten ihn lediglich für eine Grauzone zwischen Leben und Tod, aber nicht für den Tod selbst.

Der Bostoner Medizinethiker Robert Truog spricht von einer „gesetzlichen Fiktion, die Individuen behandelt, als wären sie tot, obwohl sie lebendig sind oder man jedenfalls nicht weiß, ob sie tot sind.“ In den USA gibt man mittlerweile sogar unumwunden zu, dass der Spender lebt und dass er erst durch die Organentnahme stirbt. „Justifying killing“ – „gerechtfertigte Tötung“ heißt das dann. Allerdings sind dort auch ehemals begeisterte Befürworter wie der Neurologe Alan Shewmon mit den Jahren und eigenen Erfahrungen zu vehementen Gegnern des Hirntodkonzepts geworden. Shewmon, dem als Arzt vielfältigste Phänomene bei seinen Patienten begegneten, untersuchte viele Fälle von Hirntoten. Er dokumentierte 175 Patienten mit langen Überlebenszeiten, die längste währte 14 Jahre.

Fassen wir das Wesentliche zusammen: Hirntote sind schwerkranke, wahrscheinlich Sterbende. Sie sterben jedoch erst auf dem Operationstisch durch die Entnahme der Organe. Auf die warten dann bereits meist mehrere Empfänger. die wiederum in der fürchterlichen Lage sind, dass ihr längerfristiges Überleben vom Tod eines anderen Menschen abhängt. Manchmal auch vom Tod mehrerer Menschen…

Für den glücklichen Organempfänger ist das neue Leben mit dem Organ eines anderen erst einmal wunderbar, dennoch auch nicht ganz einfach: Man muß eine ganze Menge hochwirksamer Medikamente einnehmen, die leider auch Nebenwirkungen haben. Die Immunsuppressiva unterdrücken das körpereigene Abwehrsystem, das das fremde Organ sonst angreifen würde. Da sie starke Nebenwirkungen haben, werden weitere Medikamente nötig. Weil die normale Körperabwehr gegenüber Infektionen und Krebs durch diese Medikamente ebenfalls herabgesetzt wird, gibt es viele Infektionen und das Krebsrisiko steigt um ein Vielfaches. Durch die Menge der Medikamente können später auch Leber oder Niere Schaden nehmen, was durchaus zu weiteren Organverpflanzungen führen kann. Zwei- bis dreifach Transplantierte sind nicht selten; ja es hat sogar schon welche mit sieben Organen gegeben.

Es ist für manche Menschen gar nicht so einfach, mit einem fremden Organ zu leben. Zu ihm haben sie häufig eine eigenartige Beziehung: Manche geben ihm einen Namen und reden mit ihm. Einige können es, obwohl sie das wirklich wollen, nicht als ihr Eigenes annehmen. Manche kämpfen mit dem Gefühl, am Tod eines anderen Menschen schuldig geworden zu sein. Viele möchten zu gerne wissen, wer das war, dessen Organ sie in sich tragen. Der Tag, an dem sie es bekamen, war ja der Todestag eines Anderen. Das quält sie oftmals. Gleichzeitig sind sie und ihre Familien dem Organspender sehr dankbar! Und dann gibt es auch Patienten, die sich mit dem neuen Organ verändern. Manche essen anders oder verändern ihre Verhaltensweisen. Das wirkt dann oftmals so, als würde das bzw. der Fremde in ihnen durchbrechen. Die meisten Organempfänger werden auch nach der Transplantation kein ganz normales Leben mehr führen können. Mehrfachtransp l antationen sind nicht selten anzutreffen.

An dieser Stelle kommt dann immer der Einwurf: „Aber wenn sie keine Organe bekommen, müssen die armen Menschen doch sterben!?“ Das kann durchaus sein. man muss sich darüber im Klaren sein: Einer stirbt immer- Spender oder Empfänger. Ich weiß, das klingt knallhart. Ist es auch, genauso wie das Leben… Man kann übrigens durchaus auch an den Komplikationen einer Transplantation sterben, das vergisst man leicht! Die möglichen Komplikationen sind nämlich Abstoßungsreaktionen, Nebenwirkungen der Therapie, Infektionen, Blutungen, Transplantatversagen oder Tumore.

Hattet Ihr Euch das so vorgestellt? Vermutlich nicht.

Es ist ständig die Rede davon, dass wir unbedingt die Zahl der Spender steigern müssen Ja, das Spenden seiner Organe wird heutzutage fast erwartet! Es wird dann immer sehr betont, dass die Menschen auf der Warteliste sterben müssen, weil nicht genug Spender da sind. Das stimmt nicht. Diese Menschen sterben an ihrer Grunderkrankung wie z.B. Herz-, Krebs- und andere Kranke auch!!! Apropos Spenden: Eine Spende bedeutet, dass man etwas freiwillig wegschenkt, es ist ein Akt der Brüderlichkeit. Seine eigenen Organe zu spenden, ohne die man stirbt, darf also von keinem einzigen Menschen erwartet werden!

Wer seine Einwilligung zur Entnahme seiner Organe gibt, muss wissen, dass er einen anderen Tod haben wird als sonst. Nicht friedlich und ruhig im Kreise seiner Familie, nicht in einem Bett, sondern in der technischen und sterilen Atmosphäre eines Operationssaals inmitten mehrerer Ärzteteams. Ob dabei Schmerzen gefühlt werden können, weiß keiner. Auf jeden Fall wird Schmerzlosigkeit zwar angenommen, ist aber nicht bewiesen. Aufgrund der gelegentlichen Anzeichen, die dagegen sprechen, empfiehlt es sich, eine Narkose zwingend vorzuschreiben. Das kann man auf dem Organspendeausweis tun.

Jetzt schließt sich der Kreis und ich komme noch einmal auf den Ausweis zurück Ihr wisst: Man kann, aber muss ihn nicht ausfüllen. Ich empfehle das dennoch, um im Falle eines Falles seine Angehörigen zu entlasten und in einer dramatischen Situation nicht ihnen diese schwere Entscheidung aufzubürden. Übrigens: Bereits Minderjährige können ihre Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende ab dem 16. und ihren Widerspruch ab dem 14. Lebensjahr erklären. Die Einwilligung ihrer Eltern ist dafür nicht notwendig. Wie man sich denken kann, ist das ist nicht ungefährlich. Ist man denn in diesem Alter wirklich schon in der Lage, die Folgen einer solchen Entscheidung alleine abzuschätzen?

Wisst Ihr denn überhaupt, was sich hinter der Formulierung „Organ- und Gewebespende verbirgt?

Wusstet Ihr zum Beispiel,
1. …welche Organe entnommen werden? Das können heutzutage ganze Körperteile und Gliedmaßen, aber vor allem Lunge, Herz, Nieren, Leber, Dünndarm und Bauchspeicheldrüse sein.
2. …was man unter Geweben versteht? Das sind Haut, Knochen und Knochenteile, Herzklappen, Augen, Knorpel, Sehnen und Bänder. Die Haut wird abgetragen, die großen Knochen entnommen.
3. …dass verarbeitete Transplantate als Arzneimittel zugelassen werden und dann mit ihnen gehandelt werden darf?
4. …dass auch die kosmetische Industrie diese verarbeiteten Gewebe verwendet?
5. …dass der Mensch zum Rohstoff unseres Jahrhunderts geworden ist? Auch Verstorbene eignen sich als Gewebespender…Der Wert einer menschlichen Leiche in den USA: 250 000 Dollar!

Ich denke, das alles müßt Ihr nun erst einmal verdauen. Oder?

Die fast 82 Mio. Einwohner Deutschlands werden von der DSO, Verbänden, Organisationen und auch von der Politik unter moralischen Druck gesetzt, um 12 000 potentiellen Organempfängern (eine Zahl, die übrigens seit Jahren gleichbleibt!) Organe zu spenden. Was für ein Verhältnis! Früher konnten und sollten potentielle Spender von ihren Ärzten an die DSO gemeldet werden. Das taten wahrscheinlich zu wenige Ärzte und deshalb ging man dazu über, in den Kliniken Transplantationsbeauftragte zu installieren.

Diese gehen nun einmal täglich über die Intensivstationen und schauen selbst nach, ob es potentielle Spender gibt. Finden sie jemanden, der dafür in Frage kommt, läuft die Maschinerie an: Sie ist schnell und effektiv. Die DSO schreibt in ihrer Bilanz des Jahres 2012, dass 70% der “Spendeprozesse”, wie man hier Organentnahmen nennt, in bis zu 18 Stunden durchgeführt wurden. Mehr als ein Viertel innerhalb von 12 Stunden. So viel oder besser so wenig Zeit hatten die Angehörigen also, um nach der Hirntodfeststellung über die Zustimmung zum „Spendeprozess“ nachzudenken. Lehnen sie dann eine Organspende ab, werden die Maschinen abgeschaltet. Lassen das aber die Angehörigen nicht zu, weil es ihnen zu schnell geht, kann es ihnen passieren, dass die Krankenkasse die Kosten ab Hirntodfeststellung nicht mehr übernimmt. Der Patient gilt als tot und für einen Toten zahlt die Kasse nicht. Die Angehörigen bleiben u.U. auf den Kosten sitzen. Erfolgt jedoch eine Einwilligung, beginnt die „Spenderkonditionierung“. Leider manchmal sogar schon vorher… Das sind Untersuchungen und Maßnahmen, die man einem Sterbenden ersparen würde und die nun nur noch auf die Vorbereitung der Spenderorgane zielen. Und dann folgt die Explantation…

Das ist Organspende heute in Deutschland. So, jetzt wisst Ihr’s. Nun ist es aber auch nicht so, dass die von mir angesprochenen Dinge geheim wären. Das sind sie durchaus nicht! Das Internet und die Medien sind voll davon… Nur muss man erst einmal einen Grund haben, danach zu suchen!

Video: Tod oder doch lebendig – Dr. med. Regina Breul, Silvia Matthies: Tot oder doch lebendig? Unzensierte Dokumentation über die Organspendeproblematik. SEHR EMPFEHLENSWERT! hier weiter

Hirntod – Organspende und die Kirche schweigt dazu - Im Gespräch mit dem renommierten Juristen Prof. Dr. Wolfgang Waldstein will Frau Dr. Regina Breul umfassend über die andere Seite der Transplantationsmedizin informieren, insbesondere über das umstrittene Hirntodkriterium zur Todesfeststellung. hier weiter

Nach meinem Tod - Vorsorgen, damit Ihr Nachlass in Ihrem Sinne geregelt wird.  Hier geben kompetente Autoren vielfältige Informationen zu den Themen Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Erbschaft, Verträge, Bankgeschäfte, Bestattung, Haushaltsauflösung, zum Verbleib von Tieren bis hin zu den aktuellen Themen Internetpräsenz und Organspende. hier weiter

Alles wird gefügt - Bernard Jakoby erklärt die Prinzipien für ein würdiges Sterben. Er gibt konkrete Anleitungen zur Abfassung einer Patientenverfügung, kritisiert die Praxis der Organspende und dokumentiert die Persönlichkeitsveränderungen von Organempfängern. hier weiter

48 Antworten to “Kritische Aufklärung: Organspender während der Organentnahme noch lebendig!”

  1. Hans-im-Glück said

    Da gibt es noch weitere Fragen, die ein potentieller Organspender bedenken sollte:
    Warum wird eine Organentnahme immer abends oder nachts durchgeführt und nicht am hellichten Tage?
    Warum werden die (angeblich ja toten) Spender immer fest angeschnallt, bevor man beginnt, den Körper zu öffnen?
    Warum denkt man über eine Narkose für die Spender nach? Narkose für Tote?

  2. Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt.

  3. Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  4. Kruxdie13 said

    http://www.demokratie-durch-volksabstimmung.de/PDF/programme_pdf/werner_hanne_organwahn.pdf

  5. Venceremos said

    Hier gibt’s viel Material zum Thema auf Terraherz samt Fotos der ‘Hirntoten’, die den Angriff abwehren wollen und Dokumente am Ende des Artikels.
    Transplantationsteams stehen oft knöcheltief in Wasser und Blut, sie agieren wie in einem Schlachthaus und es sind oft mehrere Teams gleichzeitig an einem Körper beschäftigt mit der Organentnahme (laut Aussage von Ärzten).

    http://terraherz.at/2013/09/09/organentnahme-organe-von-toten-waeren-gar-nicht-transplantierbar/

    Eine Mutter aus Deutschland

    Wozu hatten wir ja gesagt?
    Ich musste erst die Akten anfordern, um zu erfahren, dass man ihm Herz, Leber, Nieren und die Augen entnommen hatte, man hatte ihm sogar die Beckenkammknochen aus dem Körper gesägt und verkauft. Unser Einverständnis zu einer Organentnahme war ungefragt zu einer Multiorganentnahme ausgeweitet worden.

    Der letzte Blick auf mein Kind hat sich in meine Seele eingebrannt. Wenn ich an ihn denke, muss ich mit Kraft das elende Gefühl wegdrängen, dass er so würdelos, so ausgeschlachtet aussah. Dieser Anblick verfolgt mich bis nachts in meine Träume.

    Aber da war auch noch etwas anderes, was mir im Nachhinein keine Ruhe ließ. Wie konnte mein Sohn im Krankenhaus schon tot sein, wo er doch noch so lebendig aussah, und wie ein Lebender behandelt wurde? Es gab weder bei ihm, noch in der Behandlung eine Veränderung.

    In seinen Akten sind 3 unterschiedliche Todeszeiten. Um 17.00 Uhr als man angeblich den Hirntod diagnostizierte, den man uns als seinen Tod mitteilte. Der 2.Todeszeitpunkt wurde nach Beendigung der Organentnahme dokumentiert, der 3. Todeszeitpunkt datiert einen Tag später.

    Wie oft stirbt der Mensch eigentlich, wie viele Tode gibt es? Ich dachte, man kann nur einmal sterben.

    • Venceremos said

      Ein transplantiertes Organ hält im Durchschnitt 8 Jahre, mit vielen Nebenwirkungen für den Empfänger durch die notwendige Medikation, ohne die nichts geht. Dann muss neu ausgeschlachtet werden.

  6. Rohan D. said

    Betrifft: Organspende
    Hallo Liebe Leute,

    was an der Organspende besonders schockierend ist, wird noch nicht mal von den Kritikern genau beschrieben. − Woraus besteht der Mensch eigentlich?

    Die östlichen Weltbilder wissen es, und in der westlichen Welt ist es den “Jenseitsforschern” bekannt: Jeder Mensch besteht aus seinem Körper und dem Seele-Geist, dem so genannten Astralkörper, der auch der Träger unseres Bewusstseins ist. Das Bewusstsein, mit dem wir die Welt erkennen, ist kein Produkt des Gehirns, sondern die Fähigkeit von uns selbst – der spirituellen Seele. Wenn wir sterben, verlassen wir, verlässt dieser Seele-Geist den Körper, genauso wie ein Autofahrer aus seinem Auto aussteigt.

    Wenn ein Sterbender an der Herz-Lungen-Maschine hängt, wird er − der Seele-Geist − durch diesen Vorgang daran gehindert fortzugehen, und wenn ihm dann Organe herausgeschnitten werden, erlebt er einen gewaltigen Schock, und kommt anschließend im Jenseits mit riesigen Löchern an, denn die Seele-Geist-Anteile der Organe wurden ja auch entfernt, sonst wären die Organe tot und könnten nicht verwendet werden. Die Seele kommt demnach drüben mit Löchern an und muss erst mal ins Lazarett auf die Pritsche.

    Diese Vorstellung ist genau das, was von verschiedenen Jenseitsforschern zu erfahren ist. Spätestens wenn der Organempfänger stirbt, bekommt der jenseits lebende Organspender die seelischen Anteile seiner gespendeten Organe zurück, bis dahin jedoch ist die Seele erst mal behindert.

    Der irdisch lebende Organempfänger kann reichlich Probleme mit den ihm eingesetzten Organen bekommen, denn diese “wissen”, dass sie “gestohlen” wurden und “wollen” zu demjenigen Seele-Geist zurück, zu dem sie gehören.

    Wenn Euch diese Idee zuviel ist, dann versucht mal zu erfahren, was die Religionen in den Ländern des “fernen Ostens” über die Reinkarnation so alles zu bieten haben.
    Alles Gute für Euch! *R.

    • Rita Brit said

      Das ist die “bittere” Wahrheit und es werden noch viel subtilere seelisch-geistige Zusammenhänge eine Rolle spielen. Doch das unnötige große Leid aller Betroffenen und Beteiligten ist unaussprechlich tragisch.
      Mögen alle baldige Heilung und Tröstung ihrer geschundenen Seelen erfahren!

  7. Um Aufmerksamkeit bitte ich Euch für diesen Artikel:

    http://brd-schwindel.org/erste-buergerwehr-in-koeln-nimmt-ihren-dienst-auf/

  8. Noch ein genauso wichtiger Artikel von Killer,

    http://killerbeesagt.wordpress.com/2013/09/25/echte-fluchtlinge/#comment-30182

  9. […] Kritische Aufklärung: Organspender während der Organentnahme noch lebendig!. […]

  10. Birgit said

    http://www.kritischsein.de/?cat=53&paged=2

  11. Silvan said

    Besonders intensiv hat sich der amerikanische Kardiologe Dr. Paul Pearsall mit Persönlichkeitsveränderungen nach Herztransplantationen beschäftigt. Er interviewte mehr als hundert Patienten, die glaubten, eine Verbindung zu dem verstorbenen Organspender zu spüren – und überprüfte deren Angaben. Mit erstaunlichen Ergebnissen: Bei mehr als zehn Prozent der Herz-Empfänger waren nach der OP zwei bis fünf verblüffende Parallelen zum Spender aufgetreten.

    Können diese Erkenntnisse dazu beitragen, den Fall eines zehnjährigen Mädchens zu verstehen, das das Herz einer Achtjährigen erhalten hatte? Seit der Transplantation wurde die Kleine regelmäßig von so schweren Albtraumen gequält, dass ihre Eltern sie

    psychologisch betreuen ließen. Während der Therapiestunden erzählte das Kind in sämtlichen Einzelheiten, wie es angeblich umgebracht worden sei. Es machte so realistische Angaben, dass die Psychologin die Polizei einschaltete. Die Experten waren fassungslos: Die Träume enthielten so exakte und detaillierte Botschaften, dass der Mörder des achtjährigen Mädchens, von dem das Herz stammte, identifiziert und verurteilt werden konnte.

    http://www.lothar-bross.de/der%20goettliche%20Funken/die_intelligenz_des_herzens.htm

    Paul Pearsall is one of many researchers who has observed that transplant patients who receive an organ from another person’s body may also receive much more — what he calls their “cellular memories.” Recipients have reported inheriting everything from the donor’s food cravings to knowledge about his murderer — information that in one case led to the killer’s arrest.

    http://www.paulpearsall.com/info/press/4.html

    • Venceremos said

      So ein Phänomen könnte mit dem sogenannten “Zellgedächtnis” zu tun haben (Speicherung von Erinnerung nicht nur auf das Gehirn begrenzt). Es gibt aber noch eine bestürzendere Aussage zu solchen Phänomenen. Jakob Lorber (“Prophet”) schrieb dem Sinne nach, dass ein Teil der “Seelenpartikel” (Energieebene) sich beim Menschen mit dem Körperlichen vermengt. Es dauere eine gewisse Zeit, bis sich diese quasi materialisierten “Seelenpartikel” beim Verwesungsprozess wieder aus dem Körper lösen würden und sich dann wieder mit der “Originalseele” vereinigen könnten, damit diese vollständig wird. Wenn Lorber zutreffende Informationen erhalten hat (Quelle Jesus, wie er sagt) , dann trägt der Transplantierte fremde “Seelenpartikel” in sich und es kommt häufig vor (Fallbeispiele) , dass solche Menschen sehr merkwürdige Erfahrungen machen nach ihrer Transplantation.
      Darin könnte auch der tiefere Grund liegen, dass z.B. die ‘Zeugen Jehovas’ eine Bluttransfusion ablehnen.

  12. Dasiehstemal said

    Aus der Sicht des Talmud ist eigentlich alles klar. Vieh darf man schlachten. Also uns. Und wenn es dann auch noch Geld gibt? Doll. Tjaja, das “Dunkle Zeitalter”, das muß schlimm gewesen sein. Aber jetzt leben wir seit der “Aufklärung” im “Lichten Zeitalter” ….

  13. Silvan said

    Dr. Peasrsall interviewte für seine Studien viele Familien, die Organtransplantation erlebt haben und dabei wird wirklich erstaunliches und berührendes, ja aufrüttelndes berichtet http://www.paulpearsall.com/info/press/3.html

    Hier noch Interviews von ihm auf Coast to Coast AM http://www.coasttocoastam.com/guest/pearsall-dr-paul/5666

  14. IDUHZ said

    G. Meinecke sagte (aus dem Buch Das Gegenteil ist wahr von J. Jürgenson): Den Hirntod gibt ers nicht, das ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin

  15. nemo vult said

    Das Ganze ist ja noch viel schlimmer als ich bisher dachte, d.h. doch wer durch den Organspendeausweis die Einwilligung zur Organspende gibt begeht Selbstmord, aber ohne über den Zeitpunkt zu entscheiden, bzw. wer in Ländern mit entsprechender Regelung der Organentnahme nicht widerspricht willigt ein sich schlachten und verwerten zu lassen.”Gottfernes Zeitalter”

  16. Daisy said

    Liebe Maria,

    vielen lieben Dank, dass du dieses in meinen Augen überaus wichtigen Thema angenommen hast.
    Wenn du erlaubst würde ich gerne deinem „offen Brief“ ergänzend ein paar Gedanken zufügen.

    Der Mensch wird zum „lebendigen“ Ersatzlager degradiert, sogar wenn er nicht produktiv ist, ist er produktiv.
    Da geht noch was, lautet die Devise.

    Anhand dieser Perversität müsste jetzt jeden ersichtlich sein, dass die Globalplayers den Rest der Menschheit einzig als Ware betrachtet, den man bis zum letztem Atemhauch ausbeuten kann.

    Im wahrsten Sinne des Wortes spielen die Globalplayers mit uns Menschen. Und keiner sieht es, alle sind mit ihren vorgetäuschten illusionistischen Bedürfnissen beschäftigt, dass sie schlicht vergessen haben was -in würde zu Leben und in würde zu Sterben- wirklich bedeutet.
    Heute in unserem ach so dynamischen Zeitalter, wird Zeit ins absurde geführt. Chronos kommt nicht mehr hinterher, seine Zeit ist abgelaufen, jetzt herrscht der neue Gott im weißen Kittel gemeinsam im Pantheon der Experten.

    Warum erwähne ich die Zeit, bzw. nehme mir die Zeit, um über den Tod zu reden, obwohl es um die Organspende geht?
    Was haben Zeit, Tod und Organspende den Gemein?

    Alles und doch nichts….
    Zeit ist relativ.
    Tod ist absolut.
    Organspende ein Euphemismus.
    Aus Relativ ist Absolut geworden und aus Absolut nun ja relativ. In Frieden sterben war gestern, heute heißt es Spende Ausweis ja oder nein.

    Folglich in unser 24/7 h geöffneten öffentlichen Gesellschaft, ist es nur verständlich, das der Tod sich auch anpassen muss.
    Tut mir leid Herr Tod, laut dem Disponenten sollten sie bitte in ca. 18 Stunden wieder vorbei kommen, ach und vergessen sie bitte die Unterlagen nicht, Ordnung muss sein.

    Unsere Welt ist zum öffentlichen Schauplatz um-transformiert worden für ein öffentliches Schauspiel bei denen die Globalplayers in ihren geschlossen Logen, in geschlossen Gremien, über die Menschheit geschlossen und einig bestimmen.

    Ein beschauliches oder gar besinnliches Leben, ist für den produktiven, standardisierten nach Lebensabschnitten katalogisierten Humankapital, nicht vorgesehen.
    Dem Humankapital wird ab der Geburt nach dem ersten Schrei, gewogen, gemessen und nach standardisierten Routine Abläufen geprüft, dann als tauglich zertifiziert, der Produzentin übergeben.
    Diese erhält eine urkundliche Bescheinigung. Den eingereicht beim Staat, darf das neue Produkt, mit Nummer versehen, digitalisiert registriert, im nächsten statistischen Quartalsbericht als Zuwachs für den kommenden Bruttosozial- Bericht als positiv bewertet, zukünftig sein Dienst für die Gesellschaft antreten.

    Daher ist die Diskussion um den Humankapital und die Entnahme seiner Organe nur Konsequent. Denn es geht ja schließlich um seine Innere Werte. Diese zu vergeuden, wäre gesellschaftlich gesehen kontraproduktiv und keiner will als Egoist den kollektiven produktions- Ablauf sabotieren.

    Der Mensch in seiner beschaulichen und besinnlichen Umgebung, vor ca. 100 Jahren Ausgestorben, darf jetzt im Museum, Abteilung Ur und Frühgeschichte bestaunt werden. Öffnungszeiten Di-So 9-18 h. Und zweimal im Jahr gibt es die Lange Nacht der Museen. Besucher werden freudig erwartet.

    Du Mensch, bist nicht mehr.
    Ja du darfst Patriot, Nationalist, Deutschland liebender gar Deutschland hassender sein, aber bitte komm nicht auf den Gedanken einfach nur Mensch zu sein.

    Die hier meinen, ohne ihrer wahren Geschichte könnten sie nicht in die Zukunft schreiten, die hier meinen ihren Ahnen zu Ehren, wühlen Letzt Endlich einzig nur modrigen Staub auf und nehmen sich in ihrer Verbohrtheit die eigene Sicht auf das Vergangene, Gegenwärtige und verlieren dadurch den Augenblick des Kommenden.
    Ihr streitet um Begrifflichkeiten, wie hungrige Aasgeier um alte Knochen während das Menschsein in seinen letzten Atemzüge verzweifelt neben euch, um sein würdiges Leben kämpft.

    Um zu sterben müssen wir erst gelebt haben, da der Mensch jedoch nicht mehr lebt sondern nur noch in einer Scheinwelt funktioniert, brauchen wir den Tod auch nicht.
    Und da der Mensch auch das mündige Denken verlernt hat, scheint mir Hirntod eine berechtigte Titulierung des dahinsiechenden Lebens zu sein.

    Denn die Menschheit verfügt nicht mehr über sein eigen Leben. Die vermeintlich freie Welt regt sich über die NSA auf, dabei bräuchten diese nur ihre Geburtsurkunde hervor holen um zu erkennen, dass sie gar nicht frei sind. Denn ohne diesem Dokument, ist eine Existenz als Mensch nicht gegeben.

    Gott reichte es aus, seiner liebsten Kreation die Bezeichnung Mensch & Leben zu geben, mehr brauchte er nicht. Keine Produktions-Nummer, keine Herkunftsbezeichnung und kein Ablaufdatum. Als Zeit gab er uns die Natur, ihre gemächliche Zeit war genug.
    Es gab mal eine Zeit des Gelächters, eine Zeit der Liebenden, eine Zeit der Besinnlichkeit und eine Zeit zum Sterben.

    Und Heute?
    Keine Zeit…

    Der Tod wird dem Menschen verweigert, die Werbung verspricht ewig jugendliches Aussehen, unsere Alten werden aus ersichtlichen Gründen in Anstalten verwahrt, bei dem 1€ Kräfte die Vergessenen ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen.
    Unsere Lebensmittel dürfen nicht mehr in ihrer vorgegeben Zeit reifen, dank Monsanto gibt es jetzt den Turbo-Reis, wohl bekommt’s.
    Die beschäftigten Menschen kaufen Produkte mit idyllischer Szenerie, die Kuh auf der Alm regt Gefühle.
    Public Relation macht es möglich, wohnt ihr noch oder lebt ihr schon?

    Euer Leben gehört einzig euch, ihr habt den freien Willen darüber zu bestimmen und nicht der Staat, nicht die Gesellschaft, nicht die Ärzte und erst recht nicht die Pharmakonzerne.
    Unser täglich Leben ist schon entwürdigend genug, wir werden angelogen und um unser Dasein betrogen. Sie berauben uns unserer Sprache, unserer Identität, unserer Freiheit und bieten uns zum Tausch Furcht, Überwachung, Kontrolle und Krieg.

    Lassen wir uns nicht noch den Tod nehmen.
    Das Leben und der Tod sind unser privates eigen, gönnen wir dem Lebenden sein Leben und den Sterbenden den Frieden in würde mit inniger Liebe dahin zugehen.

    Daisy

    • Danke Daisy und lieben Gruss

      Maria Lourdes

    • @Daisy

      Gern lese ich Deine Kommentare und Darlegungen, da Dein geschichtliches Wissen recht groß zu sein scheint.
      Nur manchmal kann ich Deinen Anschauungen nicht folgen.

      Du schreibst:

      “Die hier meinen, ohne ihrer wahren Geschichte könnten sie nicht in die Zukunft schreiten, die hier meinen ihren Ahnen zu Ehren, wühlen Letzt Endlich einzig nur modrigen Staub auf und nehmen sich in ihrer Verbohrtheit die eigene Sicht auf das Vergangene, Gegenwärtige und verlieren dadurch den Augenblick des Kommenden.
      Ihr streitet um Begrifflichkeiten, wie hungrige Aasgeier um alte Knochen während das Menschsein in seinen letzten Atemzüge verzweifelt neben euch, um sein würdiges Leben kämpft.”

      Und wenig später:

      “Unser täglich Leben ist schon entwürdigend genug, wir werden angelogen und um unser Dasein betrogen. Sie berauben uns unserer Sprache, unserer Identität, unserer Freiheit und bieten uns zum Tausch Furcht, Überwachung, Kontrolle und Krieg.”

      Aber genau darum geht es hier doch, um die Aufklärung und Erforschung der geschichtlichen Hintergründe, weshalb uns unsere Identität (Wurzeln) verbrähmt und aberzogen werden.

      Nur mit der beingslosen Aufklärung besteht eine Möglichkeit, dem Neuspech, der Umerziehung und der Selbstaufgabe, zu gunsten eines einheitlichen globalen Bürgers und nicht Menschen, zu bestehen und eine freie Nation mit freien Regionen zu schaffen, wie sie unsere Vorväter, die germanischen Volksstämme, auch besaßen.

      Die Ziele scheinen die gleichen, aber die Interpretation und Wortwahl ist der springende Punkt, welcher die Demokratie so mächtig macht. Zerreden, splaten und verzerren, damit die Menschen nicht erkennen, daß sie eigentlich das Gleiche wollen, aber sich sprachlich nicht mehr finden können.

      Idiologien, Regligionen, staatliche verordente Bildung und Betreuung sind die Wurzel repressiver Regime!

      Beste Grüße

      Gerswind

      • Daisy said

        Guten Abend Gerswind,

        mea culpa war anscheinend etwas zu komplex.
        Ja, du hast absolut recht in den beiden Aussagen ein widerspruch zu erkennen.

        Aber ist dem wirklich so?
        Es kommt stets auf die Perspektive an und in wie weit man bereit ist, sich von vorgegeben Paradigma zu befreien.

        Was behinhaltet Geschichte per se?
        Das was wir gerne sehen wollen, um unsere tiefsten Sehnsüchte zu befriedigen.
        Das was tatsächlich ersichtlich ist, jedoch aus angst nicht gern gesehen wird.
        Oder
        Das was jemand uns gerne sehen lassen möchte. Um seine eigene Sehnsucht zu befriedigen.

        Wenn Menschen innerlich an einer Ideologie sich ohne wenn und aber festklammern, befürchten doch diese im Umkehrschluss, dass sobald sie diese innige Ideologie loslassen, sie selber verloren sind und somit ihr gehegtes Weltbild nicht das ist was sie sich ursprüglich erhofft haben.
        Folglich meinen diese Menschen sehen zu können, jedoch haben sie sich mit ihrer eigen Sehnsucht selbst die Sicht genommen. Sie haben sich verbohrt bzw. sie stecken passiv in ihrem eigenen Weltbild fest, jedoch die Welt dreht sich weiter.
        Somit verschleiern diese Menschen ohne es wahr zu nehmen, sozusagen in ihrem eigenen Wahn, ihre Wahrnehmung. Und einfache Wahrheiten können dann nicht mehr wahrgenommen werden.

        Was aber wenn von außen jemand den Menschen, der seine Sehnsucht befriedigen möchte, mit falschen Hoffnungen lockt und weiter derjenige ihm und anderen, verschiedenen Ideologien zur Wahl anbietet mit der Anleitung, wenn er ganz dolle daran glaubt, dann sind diese auch wahr.
        Hier findet dann aktiv eine Verschleierung der wahren Motivation der von außen einwirkenden Person statt, und dies tut er einzig und alleine um seine eigene Sehnsucht zu befriedigen.
        Daher kann man dieses durchaus diebstahl nennen, denn diese Person raubt dem anderen die eigene Sicht der Dinge, ihm wird die Sicht geraubt. Oder anders gesagt seine Wahrnehmung ist nicht die seine, folglich eine andere ihm fremde Identität. Der Mensch verliert seine eigene Selbsterkenntnis, denn er ist nicht mehr sich selbst.

        Beide, die passive und aktive ideologische Manipulation, sind so alt wie die Menschheit selbst. Ein ewiger Kreislauf. Man erinnere sich an den Rauswurf aus dem Paradies, Satan lockte Adam & Eva mit einer Sehnsucht einer Ideologie. Eine Sehnsucht nach Wissen und ewiglichen Leben und mit dieser Ideologie glücklicher zu sein, als was man vermeintlich meinte zu sein.

        History repeating.

        Wenn aber der Mensch sich aller seiner Ideologien, sei es die passive oder die aktive, einfach entledigen würde, was würde dann letzten Endes übrigbleiben?
        Ich meine nur ein Mensch mit einem freien Willen.

        Aber letzten Endes ist dies auch nur eine Perspektive…

        Einen schönen Abend wünsche ich.
        Daisy

        • Frank said

          @Daisy..

          “Wenn aber der Mensch sich aller seiner Ideologien, sei es die passive oder die aktive, einfach entledigen würde, was würde dann letzten Endes übrigbleiben?
          Ich meine nur ein Mensch mit einem freien Willen.”

          Ähnlich der australischen Aborigines und wir wissen, wie Deren Zukunftsaussichten sind.

        • Hallo Daisy,

          da sagtst Du was. Nach dem ich damals auf NLP, MK-ULTRA usw. gestoßen bin, wurde es mir erst richtig bewußt, was Matrix, Wahrnehmung und Wahn ausmachen. Deshalb habe ich mich auch auf die Verbreitung von Informationen und Hintergründen verlegt, sowie das vorsichtige Sondieren eines Gesprächspartners, ob seiner Zugänglichkeit. Alles andere ist, meiner Meinung und Einstellung nach, nur vertane kostbare Energie, welche ich lieber zum “befruchten” (nicht sexistische gemeint) anderer realer Menschen einsetze.

          Genau deshalb halte ich mich auch möglichst von “Systemspielgruppen” fern und geniesse die Aufführung. ;)

          PS: Aktuell kommt dieses Thema bei dem Film “Harodim” recht gut rüber, als Lazarus mit seinem freimaurischen todgelaubten Vater Solomon zusammentrifft und erkennen muß, daß dieser ihn seit seiner Kindheit manipuliert.

          Beste Grüße

          Gerswind

    • Alte Frau said

      Danke Daisy für Ihre guten, wahren Worte.

      Herzlche Grüße von der Alten Frau

  17. Joker said

    ÜBELSTE LÜGEN PROPAGANDA ZUR BEFÜRWORTUNG UND GUTHEISSUNG VOM AUSSCHLACHTEN UND ZUR AUFZIEHUNG WEGEN VON MENSCHEN!

    DAS SOLL DIE KOMMUNISTISCHE NEUE WELT ORDNUNG WERDEN, FÜR DEKADENTE AUSBEUTER DER GESELLSCHAFT!

    WIEDERSTAND!