Grund-Idiotie für den Staatsbankerott! Drogeriemarkts-Chef DM spricht nur scheinbar als 'Anthroposoph'! Deutschland als Zuwanderungsland will sich in den Staats-Bankerott katapultieren über kurzgeschlossene Idioten? Sapere aude! Unser Land als Verwaltungs-Wohlfahrts-Staat? Wer soll das bezahlen? Die Faulen?

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der_ingenieur
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14.02.2009 - 15:18 Uhr
der_ingenieur

 

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, rechnest Du, dass die Arbeitgeber/ Produzenten ihre Ersparnis an Personalausgaben direkt ueber die Preise (nur im Inland) weitergeben.

Wenn die Preise im Export ebenfalls gesenkt werden, faellt natuerlich die PReisreduktion im Inland geringer aus. Der zweite Punkt betrifft importierte Waren, und solche mit geringem Personalkostenanteil. Solche Preise werden viel staerker ansteigen, bei einem Steuersatz von 400%. Daher werden bestimmte Waren (zb Benzin) noch deutlich teurer, als die 50% drauf.
Und zum schluss sollten die gering entlohnten Berufsgruppen erwaehnt werden, z.B. Friseure, die im Moment netto unter 1500 Euro im Monat bekommen. Hier werden Steuersatz und Gehalt hoch gehen muessen. Aua.

Je laenger ich darueber nachdenke, desto besser gefaellt mir das BGE. Vielleicht mache ich statt eines Ingenieurbueros eine Reisebusgesellschaft auf, und biete Einkaufsfahrten fuer guenstiges Geld an, inklusive einem Trageservice, der einem den Monatseinkauf bis max. in den 4. Stock hoch traegt. Personal kostet ja dann nichts. Muahahahahaa....

 

MorbusBahlsen
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14.02.2009 - 15:55 Uhr
MorbusBahlsen

 

Das durch Finanzverwaltung einsgesparte Geld wird dann wohl in die Sicherstellung des korrekten Grenzverkehrs investiert... um solche Systemhasardeure wie dich zu "bekehren" :)

 

der_ingenieur
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14.02.2009 - 17:48 Uhr
der_ingenieur

 

Noch besser: Ich kann zum persoenlichen Gebrauch soviele Waren einfuehren, wie ich will, solange sie in einem EU Land (Polen) versteuert wurden. Versuche, mich daran zu hindern widersprechen dem freien Warenverkehr innerhalb der EU. (Ansonsten wuerde ich einen Einkaufslieferservice betreiben. )

Dann muesste Deutschland aus der EU aussteigen, um mich daran zu hindern ! Sagte ich bereits - je naeher man hinschaut, desto daemonischer und genialer wird's.

 

afrirali
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15.02.2009 - 12:14 Uhr
afrirali

 

zu den zahlen: ich kenne viele studenten, die mit 500-600 euro im monat leben (müssen). davon muss miete, krankenversicherung, mitunter nicht ganz billige bücher, etc., bezahlt werden. wenn es sich um solche summen handeln würden, die dann (qua negativer einkommensteuer, bitte) an diejenigen ausgezahlt werden, die jetzt quasi hartz iv (oder andere sozialleistungen) bekommen, ohne dass dann weiter geprüft wird, ob die person sich um einen job bemüht oder sonst was macht, fände ich das gut. damit würde bürokratie massiv abgebaut werden, die leute müssten nicht mehr auf schritt und tritt kontrolliert werden (klar, immer noch so dass sie nicht schwarz arbeiten, aber das ist ja heute auch so, aber die kontrolle dass sie sich auch ja bewerben, dass sie nicht in eine größere wohnung ziehen, und so würde wegfallen). aber da von 1500 euro im monat zu sprechen, ist schlichtweg eine unverschämtheit.

 

okkasionalsozialist
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15.02.2009 - 17:00 Uhr
okkasionalsozialist

 

afrirali sagte:
und okka, wieso müsste man die bürger dann überwachen? wenn mit ersatzwährungen gehandelt wird, kein problem, finde ich.


ich persönlich hab gar nichts gegen ersatzwährungen. mein ideal wäre ja die beseitigung des staatlichen währungsmonopols und stattdessen ausschliesslich konkurrierende privatwährungen.

aber das staatliche währungsmonopol, wie wir es haben, ist (noch) nicht so stark interventionistisch verzerrt, dass illegale ersatzwährungen eine so viel attraktivere, so viel effizientere alternative zum etablierten geldsystem wären, dass sich das risiko lohnen würde, sich einer fragilen illegalen struktur auszuliefern. das kann sich aber schnell ändern. auch bei uns – die wir ja bereits vor einem durch interventionismus verursachten scherbenhaufen stehen. aber erst recht im grundeinkommenssystem.

schon bei ankündigung der einführung eines grundeinkommens wären schwarzmärkte und ersatzwährungen (außersystemische verrechnungen) quasi über nacht so attraktiv, dass der von vorneherein notleidende cash flow des systems noch stärker in frage gestellt wäre als sowieso schon. ein grundeinkommenssystem kann sich - sofort - nicht mehr auf die freiwillige akzeptanz der staatlichen währung stützen, weil zu viele menschen zu schnell kapieren würden, dass ihr geld bald noch weniger wert ist als konfetti. zahlreiche waren des täglichen bedarfs wären über nacht knapp oder gar nicht mehr erhältlich und wenn nur noch gegen realien tauschbar.

und nun kommt noch ein entscheidender unterschied zu unserem system, der eine eskalation befördern würde: nur weil die grundeinkommensverfechter den auf akzeptanz und realen verrechnungsmöglichkeiten, nicht auf verordnung basierenden charakter eines funktionierenden geldsystems schlicht nicht kapieren bzw. ignorieren, sind sie überhaupt grundeinkommensverfechter. das bedeutet, dass sie die verweigerung/systemflucht breiter volksmassen eher moralisch und nicht systemisch interpretieren - eben wie früher im real existierenden sozialismus. dieser interpretationsunterschied aus der kollektivistischen ideologie heraus bewirkt, dass schneller und entschiedener zu gewalt und überwachung gegriffen würde, was in der breite zwar misslingen müsste, aber dennoch in kürzester zeit zu weitreichenden verwerfungen/opfern führen würde.

die staatspleite im grundeinkommenssystem ist nicht nur etwas wahrscheinlicher als in dem unseren, sondern absolut sicher. weil es, um wenigstens ganz am anfang den !theoretischen! charakter eines grundeinkommens und nicht nur einer garantiezugabe haben zu können, in einem offensichtlichen missverhältnis zur leistungsfähigkeit der gesamten volkswirtschaft stehen muss. details der ausgestaltung – also welche elemente der sozialstaatsfinanzierung und zwangssozialversicherungen damit ersetzt werden sollten – verringerten oder vergrößerten nur den zeitlichen abstand zur pleite. und das sogar, wenn die volkswirtschaftliche gesamtleistung auf einem ähnlichen niveau bliebe wie heute, was undenkbar ist – denn zur illegalen systemflucht kämen ja noch die furchtbaren effekte des systemkonformen leistungsentzugs (der auch noch abgrenzungsfragen aufwirft).

um nur für wenige monate auszahlungen durchhalten zu können – was schon undenkbar ist - müssten im grundeinkommenssystem individuelle mobilität und freie kommunikation so kontrolliert und beschnitten werden, dass die verabredung von außersystemischen verrechnungen verhindert wird. das ist heute technisch möglich, und menschen, die der idiotie der grundeinkommensidee anheim gefallen sind, würden das zugunsten der idee als notwendiges übel vermutlich sogar schlucken.

natürlich würde der wahnsinn einer solchen sache schon im vorfeld von den meisten verantwortlichen erkannt. ich bin nicht alarmiert, weil ich es kurzfristig für möglich halte, dass große massen auf die grundeinkommenspropheten hereinfallen. ich bin alarmiert, weil schon die diskussion des wunsches nach einem bedingungslosen grundeinkommen brandgefährlich ist und zu vielen kleinmaßstäblichen fehlentwicklungen führen kann, die in der summe ebenso katastrophal sind. weil das kleine wort „bedingungslos“ einer großen menge von menschen doch noch mehr als sowieso schon den blick dafür verstellt, dass eben die nicht-bedingungslosigkeit des einkommens im kapitalismus und das erkennen nicht-bedingungslosigkeit der menschlichen existenz an sich tatsächlich nahezu verhältnisse hervorbringt, in denen milch und honig fließen. mit relativ wenig eifer, wenig zeitaufwand und der erfüllung von nur sehr wenigen bedingungen können individuen in unserem system für sich selbst verhältnisse herstellen, die frühere generationen als paradiesisch empfunden hätten. in einem reineren kapitalismus wäre das natürlich noch weitergehend der fall.

wenn ich früher ganz grundsätzlich vor der idee des „sozial“staates gewarnt habe, dann eben weil er ideengeschichtlich die perversion des grundeinkommens bereits in sich trägt, wie die befürworter gerne richtig anführen. sozialstaatsgarantien, wie wir sie bereits haben, sind schon heute ein hochriskantes bündel von bedingungslosigkeiten, in deutschland zum teil grundgesetzlich abgesichert. zugleich stehen je nach lesart viele bürokratische bedürftigkeitsprüfungen, die die überforderung des systems verhindern im konflikt mit dem grundgesetz (und auch meinen überzeugungen).

aus meiner sicht ist natürlich die beste und letztendlich einzige möglichkeit, um das tiefere eindringen des staates in die privatsphäre zu verhindern oder wenigstens zu begrenzen, die idee von sozialstaatlichkeit und sozialer zwangsumverteilung an sich zu bekämpfen – schliesslich handelt es sich dabei um einen der furchtbarsten irrwege der gesamten menschlichen historie. sie müsste auch dringend aus dem grundgesetz und einer späteren supranationalen verfassung herausoperiert werden, anstatt im gegenteil staatliche existenzerhaltsgarantien noch weiter zu pauschalieren. denn die aufgabe des staates darf nicht die substitution des eigenwillens zum aktiven existenzerhalt sein, weder mit noch ohne bedürfigkeitsprüfung. beides muss immer entweder in den sozialstaatlich argumentierenden totalitarismus führen - oder in den annähernden komplettverlust einer staatlichen sicherheitsstruktur. da die menschen die idee vom sozialstaat aber lieben, wollen wir zu unser aller vorteil wenigstens zweiteres hoffen – auf einen „sanften“ untergang des sozialstaates durch nichtrechenbarkeit, so dass sich der verbleibende staat von selbst auf die nichtsozialen sicherheitsfragen konzentrieren muss. leider werden uns bei dieser bereinigung zunehmend supranationale staatsstrukturen dazwischengrätschen.

wenn ein paar verwirrte arbeitslose, sozialpädagogen und irrlichternde anthroposophen (götz w.) auf solch einen grundeinkommens-unsinn abfahren versteh ich das ja noch. aber von gebildeten leuten, die sonst doch ganz in der realen welt zuhause sind, hätte ich nicht erwartet dass sie diesen thread für irgendwas anderes aufsuchen als für ermahnungen an fiebrige grundeinkommler, sich doch bitte wenigstens für eine achtel sekunde auf die gesetze der logik zu besinnen.

 

Sebastian123
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15.02.2009 - 17:23 Uhr
Sebastian123

 

Ine sehr gute Sache

Wer sich informieren will kann heir ein ausführliches Video finden

http://www.kultkino.ch/grundeinkommen_fo...


Die Petition gibts hier:
https://epetitionen.bundestag.de/index.p...


ENdlic wieder die Angst aus dem System nehen und die Luft zum Atmen geben!

 

MorbusBahlsen
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15.02.2009 - 17:33 Uhr
MorbusBahlsen

 

Ich zweifle ja immer noch an, dass der Mensch menschlicher ist als du denkst. Wenn nämlich keine Existenzsicherung staatlicherseits vorgenommen wird, glaube ich kaum dass der gute Wille alle armen Würstchen auffangen wird. Von der Warte des Gebildeten, mit (gutem) Einkommen gesegneten, arbeitsfähigen Systemkritikers ist die Kritik nämlich schnell und leicht formuliert. Nein, ich werfe dir nicht vor, deine Vorstellungen nicht durchdacht zu haben, aber ich bezweifle eben ihre "Menschlichkeit".

Das Problem, welches unweigerlich auf uns zukommen wird bzw. schon längst da ist, dass nämlich eine Vollbeschäftigung nicht mehr möglich ist im derzeitigen Weltwirtschaftsgebilde, wie rechnest du das mit ein? Wir gehen Zeiten mit noch mehr Arbeitslosen entgegen, in denen unsere Wirtschaft zwar nicht zwangsweise weniger produktiv ist, aber die Produktivität auf den Schultern von weniger Leuten ausgetragen wird.

Und ich muss leider schon wieder darauf hinweisen, dass ohne Stand Null viele deiner Theorien nicht haltbar sein werden, und der Stand Null müsste fast alle Staaten der Welt betreffen, wenn ich Altlasten mit in ein völlig liberales System nehme, ist es von Grund auf schon nicht mehr liberal.

 

okkasionalsozialist
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15.02.2009 - 18:53 Uhr
okkasionalsozialist

 

morbus: wirklich bedürftige gäbe es ohne sozialstaat sehr viel weniger, da entsteht in einem reineren kapitalismus plus moderne zivilisation (letztere gab es bisher bei größeren ländern immer nur in verbindung mit ausgeprägtem "sozialem" raubstaat) ohne bürokratische hürden schnell ein überangebot an humanitärer hilfe. und vollbeschäftigung ist definitionssache: die menschen müssen nur irgendwie überleben wollen, sie müssen nicht irgendeiner zeitlichen oder inhaltlichen definition von arbeit gehorchen, wie sie der sozialstaat zb durch die künstliche trennung von "abhängiger beschäftigung" und selbständigkeit erschafft. in einem reineren kapitalismus ist dieses überleben sehr viel leichter, weil der ohne bürokratische hindernisse jedem einzelnen mehr marktexperimente erlaubt und dadurch noch viel mehr wohlstand produziert als die "soziale" marktwirtschaft, welche vor allem menschen der unterschicht in den bedürftigkeitswettbewerb stürzt und ihnen die eigeninitiative zum existenzerhalt raubt, was den sozialstaat zu einer interventionsspirale veranlasst, was die problemen noch verschlimmert. ein rein psychologisches phänomen jedes sozial- und wohlfahrtsstaates, dass er sich große teile seiner kundschaft selbst erschafft und auch erschaffen will.

wieviel beschäftigung möglich ist wissen wir nicht: schon zu beginn der industrialisierung wurde prophezeit, es würde durch automatisierung immer weniger arbeit geben. die parolen der maschinenstürmer halt. arbeit ist kein rohstoff, sondern muss erfunden werden, immer neu, die möglichkeiten sind unendlich. von unternehmern, aber auch von jedem einzelnen für sich selbst. es geht bei der arbeit doch nur darum, etwas zu leisten, was irgendeinem anderen einen existenzerhaltenden austausch von leistung und gütern gegen geld oder andere leistungen/ güter wert ist. das reicht. erst der sozialstaat selbst definiert hier probleme und hürden herbei, durch kontrollansprüche und sicherheitsversprechen. und gerade in deutschland ist genug arbeit vorhanden, ein erstaunlicher teil davon entzieht sich jedoch der offiziellen statistik und der durch zwangssozialversicherungen, unglaubliche arbeitsrechtliche verkomplizierungen etc aufgeladenen arbeit durch schwarzarbeit (was nur richtig ist). wirklich bedürftige, die zum selbsterhalt absolut unfähig sind, gibt es nur wenige.

dass ich recht habe brauche ich aus meiner sicht nicht zu beweisen: denn der sozialstaat muss immer mehr ein solch lästiger überwachungsstaat werden, mit einer tendenz zur unrechenbarkeit mit seinen ganzen halbgaren instrumenten und durch immer mehr systemwidrige interventionen, dass er in seiner ineffizienz und gefährlichkeit den menschen entweder auf die nerven geht oder kollabiert - oder aber eben nicht. und wenn er ihnen nicht auf die nerven geht - dann ist doch alles gut. aber wenn man mich fragt, dann komme ich zu dem schluss: weg damit.

das bewusstsein der menschen verändert sich, möglich dass es wieder stärker nach links für ne gewisse zeit. aber längerfristig werden sie die freiheiten des marktes doch stärker zu schätzen lernen. gerade die leute, die mit dem internet aufgewachsen sind, werden den freien markt sehr viel besser verstehen als frühere generationen, nehme ich an, und werden in höherem alter wahrscheinlich eher noch liberaler. jedoch: die älteren, geburtenstarken, sozialstaatskonservativen jahrgänge sind noch lange zeit gesund genug, um zu wählen und mehrheiten zu bilden.

 

MorbusBahlsen
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15.02.2009 - 19:09 Uhr
MorbusBahlsen

 

Nun, Vollbeschäftigung hin oder her, am tieferen Sinn von Arbeitsmoral vorbei und über abhängige und unabhängige Beschäftigung hinweg gedacht: Was für Arbeitsplätze kann das Deutschland der Zukunft bieten? Beim derzeitigen und prospektierten Lohnniveau sind dies zum einen hochqualifizierte Fachkräfte zur Planung und Fertigung neuester Technik und dann zum anderen Dienstleister des täglichen Lebens, die ihre Dienstleistungen preislich an die Gehälter der Top-Kräfte angepasst anbieten. Wo es weniger wird, und wo auch keine Arbeit "erfunden" werden kann, in der mittelständischen Fertigung, dort wird es hapern. Der Weltmarkt kann diese Waren billiger produzieren als wir momentan, und es ist nur logisch, dass die Mehrkosten eigener Fertigung nicht in Kauf genommen werden. Daran wird aber auch eine absolut liberale Einstellung nichts ändern, es sei denn, wir passen uns wieder dem Weltmarkt an und werden genauso billig. Mir ist allerdings schleierhaft, wie du daraus schließen kannst, dass wir davon mehr Wohlstand hätten.

 

okkasionalsozialist
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15.02.2009 - 19:21 Uhr
okkasionalsozialist

 

morbus: diese von dir zitierten rahmenbedingungen haben wir uns aus dem sozialstaatsgedanken heraus und durch andere dumme interventionen wie öko- und klimalüge zum großen teil selbst geschaffen. und wir verschlimmern die situation noch durch mindestlöhne und ähnlichen unsinn. dadurch ists natürlich schwieriger.

davon abgesehen teile ich deinen pessimismus nicht. ich sehe die fernere zukunft, eventuell nach einem währungskollaps und reset, äußerst positiv, wenn es uns gelingt, den sozialstaat zu reduzieren und uns von den grünen klimalügnern nicht zu viel dummheiten aufschwatzen zu lassen. dann bleiben wir international sehr konkurrenzfähig, in der dritten welt erhöht sich der lebensstandard ja auch und damit die lohnkosten, wir finden schon irgendwelche usps. vollkommenes beseitigen der ökosozialistischen traumbilder, wie ich es mir wünsche, ist mit unseren denkkonventionen natürlich noch nicht möglich.

 

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